Specialized Enduro Series

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Der fünfte Lauf der Specialized-SRAM Enduro Series fand dieses Jahr zum wiederholten Mal im Rahmen des KitzAlp Bike Festivals statt. Kirchberg in Tirol präsentierte sich als perfektes Mountainbike Revier und konnte mit dem KitzAlp Enduro Rennen besten Spitzensport in entspannter Atmosphäre bieten.

Markus HAUER, Christoph HAUZENBERGER und Michael HÜTHMAYR waren bei ihrem Enduro-Renndebüt für den LRC am Start.img_0743

Etwa 250 Teilnehmern aus 15 Nationen waren beim KitzAlp Enduro Rennen am Start. Nachdem am Freitag zum offiziellen Training und beim Prolog die Wetterverhältnisse doch eher bescheiden waren und somit die Strecke in eine einzige Schlammpiste verwandelt wurde, waren es am Samstag zum Rennen perfekte Bedingungen. Obwohl es noch bis in die Nacht hinein geregnet hatte, konnte der etwa 20 Kilometer lange Kurs ziemlich abtrocknen.SAMSUNG

 

Am Freitagabend hieß es nach der Streckenbesichtigung Fertigmachen für den Prolog. Diesmal ging es jedoch nicht wie im letzten Jahr auf einen urbanen Kurs, sondern in ein Mountainbike-typisches Gelände. Für André Wagenknecht blieb die Uhr bei 1:14.967 Minute stehen und damit sicherte er sich mit sage und schreibe 4,7 Sekunden Vorsprung die Bestzeit.
Damit war die erste Hürde schon einmal genommen, schließlich ging die Prologzeit als erste Wertungsprüfung in das Gesamtergebnis ein.img_0746

Am Samstag waren dann weitere 4 Wertungsprüfungen angesetzt und allein schon die topographischen Daten ließen ein ziemlich spannendes und für die Teilnehmer kräftezehrendes Rennen erwarten. Der Rundkurs hielt für die Teilnehmer etwa 500 Höhenmeter bergauf und 2500 Höhenmeter bergab bereit. Demzufolge waren zweimal Aufstiegshilfen mittels einer Seilbahn integriert. Die doch recht langen Stages forderten enorme Bikebeherrschung und absolute Fitness. Jeder etwas ambitionierte Mountainbiker weiß, dass bergab im Rennmodus absolut anstrengend ist, insbesondere wenn es wie bei Stage 3 etwa 7 Minuten Fahrtzeit für die Schnellsten bedeutet.
Bei strahlendem Sonnenschein gingen es ab 11:04 bzw. 11:24 für das LRC Team los. Vor ihnen lag ein entspannter Wettkampf mit einer reichlichen Portion Racing.kirchberg_natuerlich_mit_gondel

Stage 1 wurde aufgrund des Regens in der Nacht ausgelassen und es ging direkt mit der Fleckalm-Gondelbahn von 800 auf 1800 Höhenmeter. Ein paar Kehren unter der Bergstation startete Markus 60 Sekunden vor Michael in die Stage 2. Da ist es auch gleich geschehen. Nach nur wenigen Höhenmetern schlitze sich Michael die Reifendecke auf – img_0744Sh*t! Ein Schlauch musste in die Tubeless-Decke. Probleme mit dem Ventil kosteten weitere Minuten, sodass auch Christoph, der ca. 20 Minuten danach gestartet ist, vorbeizog. Michael konnte dann aber weiterfahren. Markus lieferte sich währenddessen auf den wurzelig, gatschigen Trails ein Verfolgungsrennen mit dem Schweizer Martin FREI (Platz 6 – SUI – GT-Akira Tuning Racing) was beide zusätzlich motivierte. Stage 3 war der untere Teil des „Fleckalm-Trails“, ab der „Ochsalm“. Danach hieß es ab zum Geisberg, wo die restlichen Stage und der Uphill stattfanden. Gleich links von der Bergstation des Sessellifts ging es den „Lisi-Osl-Trail“ 500 Hm hinunter. Ab hier hieß es Sattel raus und wieder den Berg hoch (ohne Zeitmessung). Wieder oben angekommen hatte man ausreichend Zeit zu verschnaufen, zu trinken und für eine kleine Stärkung. Die Check-In Zeiten der Stages waren großzügig angesetzt. Die letzte Etappe startete dieses Mal rechts des Lifts in einen neu angelegten Trail. Sturzfrei blieb keiner unserer Jungs – aber Verletzungsfrei!

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Um ca. 15:00 haben unsere drei dann die Transponder abgegeben, die Bikes gepflegt und anschließend mit einem Weizen auf dieses fordernde, spaßige, noch junge Rennformat angestoßen.

 

 

Ergebnisse des LRC-Teams:

Ergebnisse

Für eine Überraschung sorgte Gustav WILDHABER (SUI) der seinem Cube-Action-Teamkollegen 32.53 Sekunden abgenommen und mit einer Zeit von 21:42.25 Minuten die Bestzeit hinlegte. Andre WAGENKNECHT (GER) 22.14.79 Minuten reichten aber immerhin für Rang zwei, denn der Drittplatzierte Ludwig DÖHL (GER) benötigte noch einmal 7 Sekunden mehr. Bester Österreicher wurde Benedikt PURNER mit einer Gesamtzeit von 23:08,14.tagessieger_gustav_wildhaber_und_laura_brethauer
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